Ein Flüssiglack für alle Fälle

Schönheit trägt Namen wie Valenciaorange oder Black Sapphire – zwei Autolacke von Wörwag zum Verlieben. Doch oft kommt es ebenso auf die inneren Werte an. Als mattes Grau, Weiß oder Braun glänzen diese mehr durch ihr Sein als ihren Schein. Der Primer von Wörwag ist so ein heimlicher Alleskönner. Seit sechzehn Jahren. Nur wenn er hält, was wir versprechen, kann die Farbschicht strahlen. Ob der Lack organische Lösemittel oder Wasser enthält, spielt dabei keine Rolle. Wörwag bietet jedem Kunden zu jeder Lackieranlage und jedem Produkt eine Lösung nach Maß.

Flüssiglack schaltet Lärm ab

Nasslack auf Metall oder Kunststoff, aus einer Komponente oder zweien, Effekt- oder Softlack: Nur wer die Klaviatur beherrscht, komponiert Hits wie den Klarlack, der Karosserieteile aus Sichtcarbon vor UV-Licht schützt. Zu den großen Erfolgen zählt auch der Akustiklack für Fahrzeug-Interieurs. Denn wer nichts hören will, muss lackieren. Unter anderem bei Audi hilft das Produkt, störende Geräusche zu dämpfen.

Flüssiglack eignet sich für Kunststoff ebenso gut wie für Metall. Unser Produktprogramm umfasst sowohl organisch als auch wässrig gelöste Lacke und Lacksysteme vom Primer über Basislack, Klarlack, Decklack, Softlack und Dekorlack bis zu Spezialprodukten wie SMC-Beschichtungen und UV-Lacken. Die Produkte gehören zur Weltspitze und erfüllen alle im Automobilbau gängigen Spezifikationen. Unsere Wasserlacke für die Pkw-Serienlackierung verbinden hervorragende physikalische und dekorative Eigenschaften mit dem ganzen Spektrum der Verarbeitungsoptionen. Nasslacke von Wörwag lassen sich nach Bedarf mit unseren Pulverlacken kombinieren.

Ein Beispiel: Die Kunststoffteile des BMW i3 werden mit einem Klarlack beschichtet, der ähnlich wirkt wie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Zum einen halten Radikalfänger den Lack wetterstabil, das heißt, resistent gegen Hitze, Feuchte und UV-Strahlen. Radikale sind hochreaktive Teilchen, die in chemischen Prozessen entstehen und den Lack beschädigen können. Zum anderen fangen sogenannte Absorber die UV-Strahlen ab. Um den Schutz zu maximieren, wird der Klarlack 100 Mikrometer dick aufgetragen. Normalerweise liegt die Schichtstärke von Klarlack auf Kunststoff bei 30 bis 40 Mikrometern.

Die Zukunft gehört der füllerlosen Lackierung. Immer mehr Autobauer setzen auf den sogenannten integrierten Lackierprozess (Integrated Paint Process, IPP). Hierbei werden die Funktionen der Füllerschicht durch ein innovatives Basislacksystem übernommen.

Die als „Base 1“ und „Base 2“ bezeichneten Wasserbasislacke werden nass-in-nass mit Zwischenablüftzeiten von bis zu fünf Minuten appliziert. Gegenüber dem Standardprozess entfällt komplett die Trocknung des Füllers im Ofen bei ca. 160 °C. Der Vorteil: kürzere Lackierzeit, deutlich niedrigerer Energieverbrauch, weniger Emissionen und höhere Produktivität. Mehr darüber in unserem finish-Magazin.

Grundlagen der Flüssiglackanwendungen

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