Lackfolie ist klebenswert

Es ist Zeit zu kleben. 550.000 Quadratmeter Lackfolie kann Wörwag jedes Jahr herstellen. Damit könnten rund 70 Fußballfelder abgedeckt werden. Und zwar extrem umweltfreundlich, effizient und bei Bedarf auch sehr farbenfroh. Denn Lackfolie ist eine klebenswerte Alternative zu herkömmlichen Beschichtungsmethoden. Wörwag hat die Technik maßgeblich und nachhaltig verbessert. Durch den Einsatz von Lackfolie kann bei der Beschichtung bis zu 70 Prozent Energie eingespart werden.

Lackfolie ersetzt das Sprühen

Kein Overspray, sofort einsatzbereit, keine Trockenzeit, wetter- und kratzbeständig – die Hightech-Lackfolie schont die Umwelt durch ein besseres Kleben. Denn das mit einer Lackfolie behandelte Bauteil weist keinen Unterschied zu einem konventionell beschichteten auf. Transferlackfilme kommen beispielsweise bei der Lackierung von Wasserabweisern bei den meisten Mercedes-Modellen der Mittel- und der Oberklasse zum Einsatz. Die Dekorlackfolie wird bereits bei Kunststofffenstern der Marke Schüco verwendet. Oder wie wär es beispielsweise mit Lackfolie für Ski und Snowboards? Ein Hoch auf das Kleben.

Die Hightech-Lackfolie von Wörwag ist extrem umweltfreundlich. Bei der Verarbeitung fallen weder Overspray noch andere Abfallprodukte an. Der Wirkungsgrad beträgt idealerweise 100 Prozent. Gegenüber herkömmlichen Lackierverfahren können durch den Einsatz von Lackfolie bis zu 70 Prozent Energie eingespart werden. Es entstehen keine Prozessabfälle wie Lackschlämme. Filtermaterialen werden nicht benötigt.

Lackfolien können für einfache Oberflächen aus Kunststoff oder Metall verwendet werden. Die Dekorlackfolie eignet sich beispielsweise für die optische Aufwertung von Kunststoffteilen wie Fensterrahmen oder anderen Bauelementen. Der Transferlackfilm wurde speziell für die Beschichtung von Kunststoffanbauteilen im Automobilbereich entwickelt.

Die Dekorlackfolie wird mit Hilfe eines Schmelzklebers und Walzen auf das zu beschichtende Bauteil aufgetragen. Anders ist es dagegen bei der Verarbeitung eines Transferlackfilms. Dieser wird durch das sogenannte Kaschieren in einem Extrusionsverfahren aufgetragen. Dabei wird der Film durch eine Schmelze auf die gewünschte Oberfläche fixiert.

Lackfolie gibt es in zwei Varianten. Die Dekorlackfolie kann hochglänzend oder matt sein und es gibt sie mit verschiedenen Strukturen. Außerdem ist eine breite Farb- und Effektauswahl möglich. Die Transferlackfolie ist schwarz und in den Ausführungen hochglänzend oder matt erhältlich.

Lackfolie in den Medien

Weiterer Preis für die Lackfolie

  • Am 25. November 2016
Mit der Lackfolien-Technologie sorgt Wörwag weiter für Furore. Im Rahmen des Projekts „100 Betriebe für Ressourcen-Effizienz“ gehört das Unternehmen zu den Preisträgern. Ausgezeichnet wurden 100 Leuchtturmprojekte in Baden-Württemberg, die von den beteiligten Verbänden, dem Umweltministerium, Umwelttechnik Baden-Württemberg und den Wissenschaftlern des Forschungsverbunds ausgewählt wurden.

Gauck hat viele Fragen

  • Am 13. Juni 2016
Wörwag hat sich auf der Woche der Umwelt in Berlin von seiner besten Seite gezeigt – und nachhaltig Eindruck hinterlassen. Sogar beim Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Hightech-Lackfolie von der Rolle

  • Am 31. Mai 2016
Wörwag stellt bei der Woche der Umwelt am 7. und 8. Juni 2016 im Park von Schloss Bellevue in Berlin mit der Lackfolie eine Innovation vor, die in idealerweise Ökonomie und Ökologie verbindet.